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Bhagavad-gita: Göttliche Offenbarung oder heidnische Ketzerei? --> Der YogaMeister Nr.: #009
August 27, 2003
Hallo

Glück finden wir nur im Einklang mit den Gesetzen der Schöpfung. Aber seit langer, langer Zeit sind diese Gesetze in Vergessenheit geraten. Komm mit! Der YogaMeister führt dich in die Inneren Räume der Wirklichkeit. Dort offenbart er dir die zeitlosen Prinzipien des Lebens. Dort findest du alles Glück der Welt...

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26. August 2003 - Nr.: #009

INHALTSVERZEICHNIS...

  • Ist die Bhagavad-gita das "Wort Gottes"?
  • Die urerste Ursache aller Ursachen
  • Worin besteht das Wesen der absoluten Ursache?
  • Es gibt aber so viele Ausgaben der Bhagavad-gita...
  • Die Bhagavad-gita ist unmittelbar die Barmherzigkeit Gottes...


Ist die Bhagavad-gita das "Wort Gottes"?

Mit Beginn dieser Ausgabe des YogaMeister möchte ich unser Hauptaugenmerk auf eines der berühmtesten Bücher der Weltliteratur richten. Obwohl es scheinbar in Indien entstanden ist, hat es dennoch auf der ganzen Welt bis heute unzählige Bewunderer und Nachfolger gefunden: Die Bhagavad-gita.

Diese Ausgabe des YogaMeister erklärt als Einführung, wie du aus der Bhagavad-gita den optimalen Nutzen ziehen kannst. In zukünftigen YogaMeister-Ausgaben werden wir dann die berühmtesten Verse der Bhagavad-gita genau unter die Lupe nehmen und sie im Licht der modernen Gesellschaft betrachten. Dazu verwenden wir die Bhagavad-gita wie sie ist, die weltweit am meisten gelesene Edition dieses Werkes. Doch nun zurück zu unserer Einführung.

Die Bhagavad-gita entstammt nur bei oberflächlicher Betrachtung dem indischen Subkontinent. Sie enthält eine präzise Darstellung der grundsätzlichen Prinzipien der gesamten Wirklichkeit, die in jedem Teil des Universums genau so gültig sind wie in Indien oder sonst wo.

Die Bhagavad-gita entzieht sich somit einer gesellschaftshistorischen Betrachtungsweise, die die Weltanschauung einer bestimmten Epoche immer in Beziehung zu deren sozialen, ökonomischen und politischen Umständen setzt. Sie ist kein relatives Produkt bestimmter äußerer Bedingungen, sondern ein Produkt göttlicher Offenbarung.

Literarische Werke, die von durch die gesellschaftlichen Bedingungen beeinflussten Menschen geschaffen wurden, mögen uns zwar interessante Einblicke in eben diese Bedingungen gewähren, aber sie können uns keine Information über die diesen Bedingungen zugrundeliegende Wirklichkeit geben. Deshalb ist das Studium solch weltlicher Bücher für den ernsthaft nach der Wahrheit Suchenden überflüssig.

Die Bhagavad-gita indes erhebt den Anspruch, apauruseya, göttlichen Ursprungs zu sein.

Diese Eigenschaft erhebt sie über alle weltliche Literatur, die nur die begrenzte Sicht ihrer bedingten Verfasser wiedergibt. Die Bhagavad-gita beschreibt die Realität so, wie sie ist, weil sie vom Ursprung aller Realität, der Höchsten Persönlichkeit Gottes, gesprochen wurde. Sie ist keinem bestimmten irdischen oder universalen Kulturraum zuzuordnen, auch wenn sie scheinbar in einem solchen erscheint. Sie ist immer transzendental zu materiellen Bedingungen. Wäre dies nicht der Fall, hätte dieses Werk seine Berühmtheit und Wirkung über die Jahrtausende längst eingebüßt.

Viele bedeutende Menschen auf der ganzen Welt waren von der Bhagavad-gita fasziniert. Ich möchte hier stellvertretend für sie alle ein Zitat des großen Philosophen Arthur Schopenhauer (1788-1860) anführen:

"Wie wird doch der, dem ... dieses unvergleichliche Buch geläufig geworden ist, im Innersten ergriffen! Wie ist doch jede Zeile so voll ernster, bestimmter und durchgängig zusammenströmender Bedeutung! Aus jeder Zeile treten uns tiefe, ursprüngliche, erhabene Gedanken entgegen, während ein hoher und heiliger Ernst über dem Ganzen schwebt. Alles atmet hier indische Luft und ursprüngliches, naturverwandtes Dasein... Es ist die belehrenste und erhabenste Lektüre, die auf der Welt möglich ist; sie ist der Trost meines Lebens gewesen, und wird der meines Sterbens sein."


Die urerste Ursache aller Ursachen...

Würden wir die Bhagavad-gita bloß als Produkt bestimmter geographischer, klimatischer, sozialer, ökonomischer und politischer Umstände betrachten, wie es heute in akademischen Kreisen üblich ist, könnten wir noch immer nicht erklären, wovon ebendiese Umstände herrühren. Wir können weder verstehen, warum überhaupt etwas existiert, noch können wir verstehen, warum es so und nicht anders existiert. Deshalb ist eine rein historische Betrachtungsweise nutzlos. Sie umgeht das wirkliche Erkenntnisproblem, indem es dieses einfach ignoriert. Das aber kann nicht als wissenschaftliche Vorgangsweise anerkannt werden.

Zuerst müssen wir verstehen, warum überhaupt etwas existiert. Dies setzt in letzter Konsequenz eine absolute Ursache voraus. Allerdings ist diese Schlussfolgerung nicht immer ganz einfach zu verstehen, da sie auf reiner Logik beruht und somit nur denjenigen zugänglich ist, die bereit sind, von dogmatischen Weltbildern und unbegründeten Vorurteilen loszulassen.

Wer zu sehr an den Denkmustern irgendwelcher Ideologien haftet, seien diese nun atheistischer oder sektiererisch-religiöser Prägung, verschließt sich naturgemäß reiner Vernunft, da diese sein bisheriges Weltbild in Frage stellen könnte. Für viele Menschen stellt dies eine große Bedrohung dar, weil sie unbewusst davon ausgehen, dass die Wirklichkeit bedrohlich, böse oder sinnlos sei. Tatsächlich ist aber die Wirklichkeit alles andere als böse oder sinnlos. Sie ist voll ewiger Glückseligkeit, weshalb sich das Festhalten an undurchdachten Weltbildern erübrigt.

Wir haben bereits festgestellt, dass Existenz eine absolute Ursache voraussetzt. "Absolut" entstammt dem Lateinischen und bedeutet soviel wie "losgelöst". Eine absolute Ursache ist demnach eine Ursache, die nicht die Wirkung einer weiteren Ursache ist. Sie besteht unabhängig und aus sich selbst. Im Gegensatz dazu ist eine relative Ursache immer von einer anderen, übergeordneten Ursache abhängig. Sie ist die Ursache bestimmter Wirkungen, aber gleichzeitig ist sie selbst die Wirkung einer höheren Ursache. All diese Abhängigkeiten von Ursache und Wirkung münden letztendlich in die höchste absolute Ursache.

Die Anerkennung dieser höchsten und absolute Ursache ist die einzige Erklärung für alle unsere Erfahrungen. Natürlich können wir das Wesen einer absoluten, aus sich selbst heraus existierenden Ursache mit unseren gegenwärtigen begrenzten Sinnen und unserem begrenzten Geist nicht erfassen. Das ändert aber nichts daran, das wir eine solche Ursache auf der Ebene der Intelligenz annehmen müssen. Echte Philosophie führt uns zur intellektuellen Annahme dieser absoluten Ursache. Echte Religion besteht darin, diese intellektuelle Hypothese mit reinen Sinnen zu erfahren und so zu unmittelbarem Leben zu erwecken.


Worin besteht das Wesen dieser absoluten Ursache?

Wir haben Bewusstsein. Das ist unser höchstes Gut. Bewusstsein zu haben bedeutet, eine Person zu sein. Eine Person zu sein bedeutet, zu denken, zu fühlen und zu wollen. Wir sind selbstreflexiv, d.h., wir sind uns unserer Existenz, unseres Bewusstseins, bewusst. Als bewusste Personen sind wir die Ursache so vieler materieller Vorgänge und Umstände. Wir schaffen uns Häuser, richten Wohnungen ein, bauen Autos und Strassen und Forschungszentren.

Tatsächlich sind nicht Ziegel oder Beton die wirkliche Ursache für die Entstehung eines Hauses. Sie mögen als unmittelbare Ursache angesehen werden, aber die tatsächliche Ursache ist der Bauherr. Sein Wunsch und seine Energie führen dazu, dass an einem Platz, wo vorher kein Haus gestanden hat, ein Haus entsteht.

In ähnlicher Weise ist die absolute Ursache aller Existenz ebenfalls eine Person. Unser Denken, Fühlen und Wollen ist aus dieser absoluten Person hervorgegangen. Es kann klarerweise nicht sein, dass es dem Ursprung an Eigenschaften mangelt, die in seinen Emanationen vorhanden sind. Weil wir bewusste Personen sind, muss unser Ursprung ebenfalls eine bewusste Person sein. Bewusstsein kann niemals durch chemische Verbindungen hervorgerufen werden. Diese Vorstellung ist einfach lächerlich.

Diese absolute Person wird als die Höchste Persönlichkeit Gottes bezeichnet. Gott ist keine begrenzte Person, wie wir es sind. Er ist unbegrenzt, weil Er unbegrenzte Energien besitzt, die Ihm zu jeder Zeit und überall zur Verfügung stehen.

Wie bereits weiter oben schon festgestellt wurde, ist es für uns in unserem gegenwärtigen Zustand nicht möglich, die Natur der Höchsten Person zu erfassen. Wir können nur anerkennen, dass diese Person existiert und dass sie bestimmte Eigenschaften besitzt, die Sie als absolute Person auszeichnen, wie etwa Ewigkeit, vollständiges Wissen und vollkommenes Glück. Kurz gesagt, in dieser Situation ist Gott für uns ein logisch-wissenschaftliches Konstrukt, unleugbar zwar, aber gleichzeitig nicht wirklich begreifbar und fassbar.

Da wir begrenzt sind und die Höchste Persönlichkeit Gottes unbegrenzt ist, können wir Gott nicht aus eigenem Bemühen kennenlernen. Wir sind von Gott abhängig, nicht Er von uns. Selbst unsere intellektuell-philosphische Erkenntnis Seiner Person ist von Seiner Barmherzigkeit abhängig, auch wenn uns das zu diesem Zeitpunkt noch nicht so bewusst sein mag. Sobald wir aber diese Höchste Person wirklich kennenlernen und nicht bloß theoretisch verstehen wollen, wird es offensichtlich, dass dies nur durch die freiwillige Offenbarung Gottes möglich ist.

Die Bhagavad-gita ist das Wort Gottes. Die Höchste Person hat sie vor über 5000 Jahren zu Ihrem Freund Arjuna gesprochen, und dieses Gespräch wurde vom großen Gelehrten Srila Vyasadeva für die Nachwelt aufgezeichnet. Wir können die Bhagavad-gita also nur verstehen, wenn wir zumindest theoretisch die Existenz der Höchsten Person annehmen und die Bhagavad-gita als Ihre Worte akzeptieren. Tun wir das nicht, mag das Studium der Bhagavad-gita ein anregender pseudointellektueller Zeitvertreib sein, wirklichen Nutzen können wir aber so nicht daraus ziehen.


Es gibt aber so viele Ausgaben der Bhagavad-gita...

Wenn das Wort Gottes durch menschliche Interpretationen verfälscht wird, verliert es naturgemäß seine Wirkung. Es ist daher wesentlich, dass die Bhagavad-gita - und jedes andere offenbarte Wort Gottes - in der Schülernachfolge reiner Gottgeweihter empfangen wird, die sich nicht - wie viele Gelehrte und sogenannte Heilige - auf der Grundlage der Bhagavad-gita profilieren wollen.

Die Höchste Person kann sprechen. Unsere Fähigkeit des Gebrauchs einer Sprache entstammt dem unbegrenzten Potential des ursprünglichen Sprechers.

So weit, so klar.

Wie aber kann ich feststellen, ob das als Bhagavad-gita bezeichnete Werk - oder jedes andere als göttliche Offenbarung gepriesene - tatsächlich göttlichen Ursprungs ist? Könnte es nicht sein, dass menschliche Mitglieder des Priesterstandes dieses Buch verfasst haben, um so ihren Einfluss und ihre Macht zu festigen?

Der erste Teil der Antwort bezieht sich auf die perfekten intellektuell-philosophischen Schlussfolgerungen der Bhagavad-gita. Gott ist der Erste Denker. Alle Seine logischen Schlussfolgerungen sind hieb- und stichfest. Man kann die philosophische Logik Gottes nicht widerlegen, weil sie in jeder Hinsicht vollkommen ist; man kann sich aber sehr wohl einbilden, sie widerlegen zu können. Das steht jedem frei und ist nicht nur heute, sondern seit Menschengedenken gang und gäbe, wie wir leicht an den unzähligen agnostischen und atheistischen philosophischen Werken der Menschheit feststellen können.

Wer also die perfekten philosophischen Ausführungen der Höchsten Person zu verstehen und wertzuschätzen vermag, wird dieses Werk auf dieser Grundlage anerkennen. Ein solcher Leser wird auch verstehen, dass die vollkommene Schlussfolgerung des autoritativen Wort Gottes keinen egoistischen Missbrauch zulässt, weshalb das Argument der machtheischenden Priester hinfällig ist. Die Philosophie der Bhagavad-gita ist die vollkommene Antithese zu jeder Art egoistischer Absichten.

Obwohl diese Argumentation an sich fehlerfrei ist, haftet ihr dennoch ein großer Mangel an: Sie ist für die moderne Gegenwart völlig unpraktisch.

Gerade in einer Zeit der Veräußerlichung, der Oberflächlichkeit, des schnellen Genusses, der Hektik, Zerstreuung und Ablenkung ist klare philosophische Intellektualität absolute Mangelware. Die Wege der reinen Vernunft sind sehr subtil und bedürfen zu ihrer Entfaltung eines losgelösten und entsagten Lebensstils, der in unserer modernen Zeit nicht durchführbar ist. Aber selbst für den in der Einsamkeit des Himalaya meditierenden Yogi sind diese Wege oft undurchschaubar, weil nicht nur die Entsagung grober materieller Dinge, sondern auch die Loslösung von feinstofflichen ideologischen Weltanschauungen vonnöten ist.

Wie soll aber nun ein Mensch der modernen Zeit, der die philosophischen Aussagen Gottes nicht sofort klar und eindeutig nachvollziehen kann, feststellen, ob die Bhagavad-gita tatsächlich göttlichen Ursprungs ist?


Die Bhagavad-gita ist unmittelbar die Barmherzigkeit Gottes...

Der zweite Teil der Antwort bezieht sich auf die Allmacht und die Barmherzigkeit Gottes und ist in jeder Hinsicht praxisorientiert.

Es heißt, dass Gott demjenigen, der einen Schritt auf Ihn zugeht, hundert Schritte entgegenkommt. Wir erkennen oft nicht, in welch einer schrecklichen Lage wir uns in dieser materiellen Welt befinden. Wir sind zu sehr mit dem Kampf ums Überleben und der Suche nach unserem kleinen Glück beschäftigt, als dass wir Zeit fänden, unsere Situation gründlich zu überdenken. Selbst die größte Bedrohung für unser Leben und unser Glück, den Tod, versuchen wir hartnäckig zu ignorieren.

Die Höchste Persönlichkeit Gottes, die sich weit jenseits unserer unbedeutenden materiellen Ambitionen befindet, sieht unsere Lage ungleich realistischer. Sie sieht unseren aussichtslosen Kampf mit den Leiden von Geburt, Krankheit, Alter und Tod. Ihr einziges Streben besteht darin, uns auf die tatsächliche Lösung dieser Probleme hinzuweisen.

Sobald wir nur einmal kurz innehalten und uns verwirrt fragen: "Ja, was soll denn das alles? Wozu soll das alles gut sein?", versucht die ursprüngliche Person, uns die wahre Lösung all unserer Probleme anzubieten. Die Intensität unserer Aufmerksamkeit steht dabei in direkter Relation zu unserer Aufrichtigkeit und Ernsthaftigkeit. Wollen wir diese Probleme tatsächlich ein für alle mal lösen, oder wollen wir nur kurz eine Verschnaufpause einlegen, um uns mit neuen Kräften in dieses sinnlose materielle Spiel zu werfen?

Wir müssen Gott und Seine Worte nicht finden. Sie kommen vielmehr zu uns, wenn wir das erlauben, und so wird uns Gott Selbst durch verschiedene Hinweise mitteilen, wo und wie wir Ihn finden können.

Es ist für uns winzige Wesen ohnedies unmöglich, Gott ausfindig zu machen. Er hingegen braucht uns nicht zu finden, denn Er hat uns nie aus den Augen verloren. Er ist der Urquell unserer Existenz. Wir brauchen uns deshalb keine Sorgen zu machen, ob Er oder Sein Wort uns finden wird. Wer soll Ihn daran hindern? Einzig und allein wir selbst können dies tun. Aber es liegt völlig in unserer eigenen Kompetenz, das zu ändern.

Gott drängt sich nicht auf. Er respektiert unsere persönliche Unabhängigkeit, die Er Selbst uns verliehen hat. Seine Worte sind immer da, aber sie erreichen uns nur dann, wenn wir sie tatsächlich hören wollen. Und "hören" beschränkt sich hier nicht auf die bloß akustische Komponente, sondern bezieht sich auf "gehorchen". Eltern sagen manchmal zu ihren Kindern: "Kannst du nicht hören", wenn diese ungehorsam sind, also nicht gehorchen.

Hören hat nur Bedeutung, wenn wir auch bereit sind zu folgen, d.h. das Gehörte in die Tat umzusetzen.

Wir müssen lernen, unsere Taubheit aufzugeben und auf das Wort Gottes zu hören. Wenn wir das tun, wird unser Leben eine ungeahnte Wendung zu vibrierender Lebensfreude, zu Glück, Kraft, Reichtum, Fröhlichkeit und wacher Intensität erfahren. Unsere göttliche Intuition wird erwachen und uns ein untrügliches Gefühl dafür geben, was echt und was trügerisch ist. Wir werden es fühlen, auch wenn wir noch nicht in der Lage sein mögen, es intellektuell zu begründen.

Aber selbst dann, wenn wir uns anfangs nicht auf unsere Intuition verlassen wollen, dürfen wir darauf vertrauen, dass die Höchste Person sich desjenigen annimmt, der Sie verstehen möchte, indem Sie diese Person führt und leitet. Sogar derjenige, der nicht wirklich von der Existenz Gottes überzeugt ist (diese aber auch nicht entschieden ablehnt), wird von Gott persönlich geführt werden, wenn er den Wunsch entwickelt, dem wahren Sinn des Lebens auf die Spur zu kommen.

Unter der Voraussetzung, dass wir tatsächlich ernsthaft nach der Wahrheit streben, werden wir in all diesen Fällen - ungeachtet unserer Position und Verwirklichung - völlig immun gegen jede Art des Betruges.

Der einzige Preis dafür ist unsere Aufrichtigkeit. Es muss uns ein echtes Anliegen sein, die Wahrheit zu erkennen. Darüber entscheiden einzig und allein wir selbst.

Es gibt also keine Ausreden. Es liegt ausschließlich an uns selbst.



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