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Ashtanga-yoga ist gut,
aber es gibt Besseres...

Kavaca Horoskop

Wenn die Menschen der westlichen Welt heute von Yoga reden, meinen sie zumeist Ashtanga-yoga oder Hatha-yoga. In Wirklichkeit gibt es mehrere Yoga-Vorgänge, die verschiedene Sprossen der Leiter zum höchsten Ziel darstellen. Sie sind nicht Konkurrenten, sondern Stufen auf dem Weg zur einen Wirklichkeit...

Was erfährst du auf dieser Seite:

  • Was sind Vorgang und Ziel des Ashtanga-yoga?
  • Warum ist dieser Yoga-Vorgang in unserer Zeit praktisch undurchführbar?
  • Worin besteht die beste Alternative?

    Vorgang und Ziel des Ashtanga-yoga...

Um das Ziel des ursprünglichen Ashtanga-yoga verstehen zu können, müssen wir uns kurz mit dem Ziel von Yoga überhaupt befassen. Auf diese Weise werden wir problemlos erkennen können, welchem Zweck die einzelnen Yoga-Disziplinen hinsichtlich des gesamten Vorgangs und seinem Ziel dienen.

Yoga heißt Verbindung. Das deutsche Wort "Joch" etwa stammt von diesem Begriff. Jedes Lebewesen ist eingebunden in unzählige Beziehungen. Die Natur stellt eine komplexe und hochsensible Verbindung unzähliger Faktoren dar, in der alles mit allem in Verbindung steht. Oft wird der Mensch dieser Tatsache erst gewahr, wenn er durch unsachgemäße Eingriffe in die Natur die leidvollen Konsequenzen seines Handelns am eigenen Leib verspürt.

Die Verbindungen der Lebewesen untereinander sind aber nur möglich, weil alle Lebewesen mit der Wirklichkeit verbunden sind. Diese Beziehung zur Wirklichkeit bildet die Grundlage für alle anderen Beziehungen.

Nehmen wir zum Beispiel die Figuren eines Schachspieles:

Sie alle stehen in einer ganz bestimmten Verbindung zueinander, weil sie alle eine gemeinsame Beziehung zum Schachbrett und zu den Regeln des Schachspieles haben. Erst dadurch sind Beziehungen der einzelnen Figuren untereinander möglich.

Worin besteht nun diese Wirklichkeit, zu der alle Lebewesen eine Beziehung haben?

Keines der Lebewesen kann behaupten, es hätte sich selbst oder die Wirklichkeit erschaffen. Wir sind demnach in all unserem Handeln und in allen Beziehungen von der Wirklichkeit abhängig. Wir erfahren diese Wirklichkeit als verschiedene materielle Bestandteile, die alle exakten Gesetzen unterliegen. Der ursprüngliche Gesetzgeber bildet das Zentrum der gesamten Wirklichkeit, die ewig von Ihm ausgeht. Wenn von einem Gesetzgeber die Rede ist, handelt es sich naturgemäß um eine Person.

Den tatsächlichen Mittelpunkt der Existenz aller Lebewesen bildet demnach die absolute, d.h. von allem unabhängige Höchste Person, Gott.

Wenn man einen Stein ins Wasser wirft, entstehen Wellen in Form konzentrischer Kreise um einen Mittelpunkt. Alle Wellen stehen in Beziehung zueinander, aber der Mittelpunkt bildet den Ursprung all dieser Beziehungen...

Schlußfolgerung:

Alle Lebewesen haben eine unmittelbare Beziehung zur Höchsten Persönlichkeit Gottes, von der sie im wahrsten Sinne des Wortes ihre Existenz beziehen. Sobald diese ursprüngliche Beziehung zur Realität geleugnet wird, werden sofort alle weiteren Beziehungen oberflächlich und künstlich.

Falsches Konkurrenzdenken, Neid, Haß, Ausbeutung und grenzenloses Leid bilden die Hauptmerkmale solch substanzloser und künstlicher Beziehungen.

Die urprüngliche Fragestellung lautete also: Worin besteht das Ziel des Yoga?

Die Anwort lautet: Das Ziel des echten Yoga-Vorgangs besteht darin, die ewige Beziehung zur Höchsten Persönlichkeit Gottes, dem Ursprung aller Existenz, wieder anzuerkennen und zu beleben.

Ashtanga-yoga dient - als Teilbereich des gesamten Yogasystems - ebenfall exakt diesem Ziel. Natürlich befindet man sich in der westlichen Kultur darüber in völliger Unwissenheit, aber das ändert nichts an der Tatsache, daß Ashtanga-yoga kein Mittel zur bloßen Gesunderhaltung des Körpers oder zur Gewichtsreduktion ist. Dabei handelt es sich nur um unwesentliche Nebenwirkungen dieses Vorgangs...

Das wahre Ziel des Ashtanga-yoga umfaßt drei wesentliche Punkte:

  • die vollkommene Beherrschung der Sinne und des Geistes
  • die Erkenntnis der Überseele, der Erweiterung Gottes im Herzen eines jeden Lebewesens
  • und schließlich die Entscheidung, sich dieser Überseele bedingungslos zu ergeben


Der Vorgang des Ashtanga-yoga

Das Ashtanga-Systems ist insbesondere für Menschen bestimmt, die sich zu sehr mit dem materiellen Körper und Geist identifizieren, ohne konkrete Information über ihre tatsächliche spirituelle Identität zu besitzen.

Durch die mechanische Manipulation der feinen Lebenslüfte im Inneren des Körpers versucht der Yogi, den Geist aus der Verbindung mit den verschiedenen materiellen Sinnesobjekten zu befreien und so in samadhi verankert zu werden.

Samadhi bezieht sich auf die Fixierung des Geistes auf die Überseele, der Erweiterung Gottes im Herzen eines jeden Lebewesens.

  • yama (Verbot von Fleischgenuß, Sexualität, Berauschung etc.)
  • niyama (vorgeschriebene Pflichten)
  • asana (Sitzstellungen)
  • pranayama (Atemkontrolle)
  • pratyahara (Zurückziehen der Sinne)
  • dharana (Konzentration)
  • dhyana (Meditation)
  • samadhi (Trance).

Durch die Übung der richtigen Sitzstellungen wird es möglich, die verschiedenen Lebenslüfte im Körper zu kontrollieren. Wenn der Atemvorgang unter Kontrolle ist, kann der Geist, der von den Bewegungen der Lebensluft abhängig ist, sehr leicht in reinem Bewußtsein fixiert werden. Aber obwohl der Geist für den Augenblick beherrscht werden mag, geht diese Kontrolle sofort verloren, wenn der Yogi vom Wunsch nach Sinnenbefriedigung übermannt wird.

"Der Zweck des Ashtanga-yoga-Vorgangs besteht darin, die Luft im Körper, die sat-cakra genannt wird, die sechs Kreise der Luftzirkulation, zu beherrschen. Die Luft wird vom Bauch zum Nabel erhoben, vom Nabel zum Herzen, vom Herzen zum Hals, vom Hals zwischen die Augenbrauen und von den Augenbrauen an die höchste Stelle des Großhirns. Das ist eine Zusammenfassung des Wesens der Yogapraxis. Bevor man mit dem wirklichen Yoga-System beginnen kann, muß man verschiedene Sitzstellungen üben. Dies ist sehr hilfreich für die Atemübungen, die dazu gedacht sind, die auf- und absteigenden Körperlüfte zu kontrollieren." (Shrimad Bhagavatam 4.4.26, Erläuterung)

Auf der vollkommenen Stufe der mentalen Konzentration, samadhi genannt, gibt es keine Unterscheidung zwischen innerer und äußerer Sichtweise mehr, da man in dieser Stellung überall die gleiche Absolute Wahrheit sehen kann.


Warum ist Ashtanga-yoga
in unserer Zeit praktisch undurchführbar?

Im sechsten Kapitel der Bhagavad-gita erklärt Krishna Seinem Freund Arjuna auf ausführliche Weise den Vorgang des Ashtanga-yoga, wobei Er besonders Dhyana-yoga, die siebte Stufe des Ashtanga-Vorgangs, behandelt.

Nachdem nun Krishna Seine Ausführungen beendet hat, bringt Arjuna seine Skepsis zum Ausdruck:

"Arjuna sagte: O Madhusudana, das yoga-System, das Du mir zusammengefaßt hast, erscheint mir undurchführbar und unerträglich, denn der Geist ist ruhelos und unstet. Der Geist ist ruhelos, stürmisch, widerspenstig und sehr stark, o Krishna, und ihn zu bezwingen erscheint mir schwieriger, als den Wind zu beherrschen." (Bhagavad-gita, 6.33 - 34)

Obwohl Arjuna als Freund der Höchsten Persönlichkeit Gottes alle guten Eigenschaften besaß, wie überragende Intelligenz, eine lange Lebensdauer und große köperliche Stärke, weigerte er sich, diesem Yoga-System zu folgen.

Deshalb muß angenommen werden, daß es für die Menschen des gegenwärtigen Kali-yuga, des Zeitalters des Streites und der Heuchelei, unmöglich ist, diesen Vorgang zu praktizieren.

Die Eigenschaften der Menschen im Kali-yuga werden in den Veden wie folgt beschrieben:

"In diesem eisernen Zeitalter des Kali-yuga besitzen die Menschen nur mehr eine kurze Lebensdauer. Sie sind streitsüchtig, faul, irregeleitet, unglücklich und vor allem immer mental gestört." (Shrimad Bhagavatam 1.1.10)

Das sind fürwahr nicht die Eigenschaften, die zur Durchführung des Ashtanga-Systems notwendig sind...

Ashtanga-yoga war in der Tat der vorgeschriebene Vorgang zur Selbstverwirklichung im Goldenen Zeitalter, das satya-yuga genannt wird. Die Menschen dieses Zeitalters, das gemäß vedischen Berechnungen vor genau 2.597.000 Jahren zu Ende gegangen ist, besaßen alle Voraussetzungen für diesen Vorgang.

"Die Menschen im Satya-yuga sind friedlich, allen Geschöpfen wohlgesonnen, in allen Situationen ausgeglichen und stetig und sie kennen keinen Neid. Sie verehren die Höchste Person durch asketische Meditation und innerliche und äußerliche Sinneskontrolle." (Shrimad Bhagavatam 11.5.23)

Überdies betrug die durchschnittliche Lebensdauer während dieses Zeitalters 100.000 Jahre, wobei im Schnitt 30.000 - 50.000 Jahre für den Vorgang des mystischen Yoga verwendet wurden.

Zusammenfassend kann man sagen, daß der Ashtanga-Vorgang im Kali-yuga undurchführbar ist. Natürlich gibt es überall Yoga-Gesellschaften, die vorgeben, Ashtanga-yoga auszuführen, aber das hat mit dem echten und ursprünglichen Vorgang nichts mehr zu tun.

Eine weiterer Irrtum besteht in der Auffassung, daß es im Ashtanga-yoga empfohlen sei, die Tätigkeiten des Geistes zum Stillstand zu bringen, indem man über die Leere meditiert. In Wirklichkeit wird das in keiner vedischen Schrift erwähnt. In allen Anweisungen wird vorgeschrieben, den Geist auf die Form Vishnus, der als Überseele im Herzen aller Lebewesen residiert, zu richten. Auch Pantanjali, der Autorität des Ashtanga-yoga, schreibt in seinem Yoga-sutra Meditation über Vishnu vor.

Es ist für den Geist des bewußten Lebenwesens unnatürlich, über das Nichts oder die Leere zu meditieren. Vielmehr sollte die Meditation über zeitweilige Objekte aufgegeben und auf ewige Formen gelenkt werden.

In der Bhagavad-gita heißt es dazu:

kleso 'dhikataras tesam
avyaktasakta-cetasam
avyakta hi gatir duhkham
dehavadbhir avapyate

"Für diejenigen, deren Geist am unmanifestierten, unpersönlichen Aspekt des Höchsten haftet, ist Fortschritt sehr beschwerlich. Auf diesem Pfad fortzuschreiten ist für die verkörperten Seelen immer sehr schwierig." (Bhagavad-gita 12.5)


Worin besteht nun die beste Alternative zu Ashtanga-yoga?

Die beste Alternative für das in diesem Zeitalter undurchführbare Ashtanga-yoga oder Hatha-yoga wird übrigens im nächsten Vers der Bhagavad-gita beschrieben...