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Hatha Yoga, die Suche nach Gott im Herzen...

Kavaca Horoskop

Heuten praktizieren viele Menschen Hatha Yoga, um gesund und vital zu bleiben. Tatsächlich übt dieser Vorgang des Yoga einen sehr positiven Einfluß auf Geist und Körper aus.

Wenn wir uns aber tiefer mit diesem Vorgang befassen, können wir erkennen, daß sein eigentliches Ziel viel weiter reicht als die Gesunderhaltung des Körpers. In den vedischen Schriften, allen voran der Bhagavad Gita, wird erklärt, daß das Ziel von Hatha Yoga darin besteht, die Überseele im Herzen zu erkennen.

Was ist nun diese Überseele?

Die Höchste Persönlichkeit Gottes begleitet alle Lebewesen, selbst diejenigen, die sich von Ihm abgewandt haben und sich deshalb in der materiellen Welt aufhalten, als Erlaubnisgeber und Zeuge ihrer Handlungen. Diese Form des Herrn im Herzen aller Lebewesen und selbst in den Atomen wird Paramatma, die Überseele, genannt...

Durch den wissenschaftlichen Vorgang des Hatha Yoga kann man diese Überseele erkennen und so verwirklichen, daß alles von der Gegenwart Gottes durchdrungen ist.

Die vedische Literatur (Mundaka Upanishad, Svetasvatara Upanishad) vergleicht die Seele und die Überseele mit zwei befreundeten Vögeln, die auf dem selben Baum sitzen. Ein Vogel, das individuelle Lebewesen, ißt von den Früchten des Baumes, während der andere Vogel, die Überseele, seinen Freund einfach nur beobachtet...

Obwohl von gleicher spiritueller Qualität, wird die individuelle Seele von den zeitweiligen Sinnesobjekten der materiellen Welt in Bann gezogen, wohingegen die Überseele immer in ihrer transzendentalen Stellung verankert bleibt.

Wenn du mehr über das Wesen und die Existenz der Überseele in allen Körpern erfahren möchtest: In der Bhagavad-gita findest du klare und ausführliche Information...


Der gesamte Vorgang des Hatha Yoga zielt darauf ab, diese Überseele im Herzen zu erkennen und sich ihr zu ergeben, denn dadurch wird die individuelle Seele wieder in ihrer ewigen Position vollkommenen Wissens und vollkommener Glückseligkeit verankert...


Hatha Yoga und die Wellen des Geistes...

Der Grund, warum wir die Überseele gegenwärtig nicht erkennen können, liegt in der Erregung unseres Geistes. Unser Geist, d.h. unser Denken, Fühlen und Wollen, wird ständig durch die Sinnesobjekte der Außenwelt, wie Klang, Form, Berührung, Geruch, Geschmack, verschiedene Weltanschauungen, philosphische Auffassungen etc. aufgewühlt...

Stellen wir uns die ruhige, glatte Oberfläche eines Sees oder Teiches vor. Die stille Wasseroberfläche spiegelt alle Dinge unverzerrt wider. Wenn aber nun plötzlich Wind aufkommt, sehen wir nur mehr verzerrte Abbilder der ursprünglichen Formen. Wird der Wind zum Sturm, sehen wir überhaupt nichts mehr...

In ähnlicher Weise ist der ausgeglichene Geist in der Lage, die Dinge so zu sehen, wie sie tatsächlich sind. Zum Beispiel erkennt der stetige Geist die Zeitweiligkeit materieller Dinge und bleibt deshalb von ihnen unberührt.

Wenn aber der Geist durch die Wogen der Lust, des Zorns, der Gier und des Neides aufgewühlt ist, wird das ursprüngliche Verständnis bis zur Unkenntlichkeit verzerrt.

Hatha yoga ist also in erster Linie ein Vorgang, um die Wogen des Geistes zu glätten...


Ist Hatha Yoga gesund?

Der Geisteszustand eines Menschen bestimmt die Bewegung der zehn Lebenslüfte im Körper, die prana, apana, samana, vyana, udana, naga, kurma, krikala, devadatta und dhananjaya genannt werden.

Diese Lebenslüfte durchströmen den Körper, wobei sie bestimmte Energiezentren, Chakren genannt, umkreisen. Die Namen dieser Chakren lauten: Muladhara Chakra, Svadhisthana Chakra, Manipura Chakra, Anahata Chakra, Visuddha Chakra und schließlich das Ajna Chakra. Zuoberst auf dem Kopf liegt das Kronen-Chakra, Saharsrara genannt.

Die Eigenschaften von Lust, Zorn, Gier und Neid, die sich im Geist des in materieller Gefangenschaft befindlichen Lebewesens manifestieren, blockieren die Kanäle der Lebensluft und beeinträchtigen die Funktion der Chakras. Auf diese Weise ist es leicht zu verstehen, daß die mentalen Manifestionen von Lust, Gier, Zorn und Neid die wirkliche Ursache aller körperlichen und psychischen Leiden sind.

Im Anfangsstadium des Hatha Yoga wird dehalb versucht, durch Sitzstellungen (asanas) und Atemübungen (pranayama), die Lebensluft im Körper zu regulieren. Diese Praxis bewirkt eine nachdrückliche Harmonisierung aller geistigen und körperlichen Funktionen. Hatha Yoga führt demnach zu geistiger Ausgeglichenheit, zu einer Stärkung der Nerven und damit zu einer umfassenden und grundsätzlichen Verbesserung der Gesundheit.

Der wirkliche Zweck von Hatha Yoga liegt aber nicht in einer Verbesserung des körperlichen oder mentalen Wohlbefindens. Dabei handelt es sich lediglich um einen Nebeneffekt. Wie wir bereits festgestellt haben, ist es das Ziel des Hatha Yoga, die Überseele im Körper zu erkennen. Deshalb bleibt der echte Yogi, der an der tatsächlichen Vollkommenheit des Yoga interessiert ist, nicht an diesem Punkt stehen...

Über dharana, Meditation, schreitet er fort zu pratyahara, indem er die Sinne von den Sinnesobjekten zurückzieht. Wenn er dann in seiner Meditation stetig geworden ist (dhyana), erreicht er Samadhi, die höchste Stufe des Yoga-Vorgangs. In diesem Zustand ergibt er sich der Überseele, da er seine völlige Abhängigkeit von dieser erkennt.


Mystische Kräfte durch Hatha yoga

Eine weitere Nebenwirkung des echten Hatha Yoga liegt in der Entwicklung sogenannter "mystischer" Kräfte, im Sanskrit siddhi genannt. Dabei handelt es sich um die Fähigkeit, Materie auf aufsehenerregende Weise zu kontrollieren...

Der fortschreitende Yogi entwickelt im Laufe seiner Praxis folgende wunderbaren Kräfte...

  • Er kann atomisch klein werden (anima-siddhi)
  • Er vermag schwerer als das Schwerste (mahima-siddhi) und
  • leichter als das Leichteste zu werden (laghima-siddhi)
  • Er kann alles von überall beschaffen (prapti-siddhi)
  • Er kann sich alle seine materiellen Wünsche unverzüglich erfüllen (prakamya-siddhi)
  • Schließlich erlangt er die Fähigkeit, ganz nach Belieben alles zu erschaffen und zu zerstören (ishita-siddhi)
  • und alle materiellen Elemente jenseits des Einflusses der drei Erscheinungsweisen der materiellen Natur zu kontrollieren (vasitva-siddhi)
  • Zu guter Letzt erlangt der Yogi die mystische Kraft, die kamavasayita-siddhi genannt wird. Während prakamya siddhi bedeutet, wundervolle Wirkungen innerhalb des Spielraumes der materiellen Natur hervorrufen zu können, ermöglicht diese Macht, der Natur zu widersprechen, oder - in anderen Worten - das Unmögliche zu tun.

Die Bewohner der höheren Planetensysteme sind auf natürliche Weise mit all diesen Vorteilen ausgestattet.

Wie läßt sich die Entwicklung solch fantastischer Kräfte erklären...

Eigentlich ist es ganz einfach. Wie wir gesehen haben, ist Hatha Yoga mehr oder weniger ein mechanischer Versuch, den Geist zu beherrschen. Der Yogi richtet dabei seine Aufmerksamkeit vom grob-materiellen Körper auf fortschreitend subtilere Kräfte bis hin zur mentalen Ebene, die alle in einer Beziehung von Ursache und Wirkung zueinander stehen.

So dreht er den Schöpfungsvorgang um, bei dem sich das Dichtere oder Gröbere aus dem Feineren manifestiert. Durch die Manipulation der feineren Ursachen ist er in der Lage, auf den nachfolgenden Ebenen zunehmender Verdichtung spektakuläre Wirkungen hervorzurufen, die dem gewöhnlichen Menschen "übernatürlich" erscheinen...

Im Srimad-Bhagavatam findest du die Schilderung vieler universaler historischer Begebenheiten, die erstaunliche Manifestationen all dieser mystische Kräfte zum Inhalt haben. Eine exakte physikalische Beschreibung hilft dir, das scheinbar Unmögliche zu verstehen...


Hatha yoga - der Weisheit letzter Schluß?

Hatha Yoga ist ein mechanischer Vorgang, die Sinne und den Geist zu beherrschen, um die Überseele im Herzen zu erkennen. Die Entscheidungsfreiheit, die Personen auszeichnet, steht jedoch in transzendentaler Position zu mechanischer Manipulation. Wenn also der Yogi die Überseele erkennt, stehen ihm grundsätzlich zwei Möglichkeiten der freien Entscheidung offen.

  • Er kann sich fälschlicherweise mit der Überseele identifizieren, was dazu führt, daß er von seiner hohen Stufe der Erkenntnis wieder herabfällt. Viele historische Berichte der vedischen Literatur bestätigen dies.
  • Wenn aber der Yogi durch geläuterte Intelligenz verstehen kann, daß ihm die Überseele übergeordnet ist, sucht er bei ihr Zuflucht und wird so in seiner natürlichen transzendentalen Position gefestigt.

Wir können somit erkennen, daß auch im anfangs mechanischen Vorgang des Hatha Yoga die persönliche, freiwillige Ergebung letztendlich den entscheidenden Faktor darstellt.

Im Gegensatz dazu ist die freiwillige Hingabe an die Überseele, die eine Erweiterung der ursprünglichen Höchsten Persönlichkeit Gottes ist, nicht auf einen mechanischen Yoga-Vorgang angewiesen. Sie steht immer in übergeordneter Postion dazu...

Was bedeutet das nun konkret...

Jemand, der seine Aufmerksamkeit von allem Anfang an auf die Höchste Person richtet und sich Ihr ergibt, in dem er Ihren Heiligen Namen singt und chantet oder über Ihre Tätigkeiten und Eigenschaften aus den autorisierten Schriften hört, erlangt ohne weitere Mühen das gleiche Ergebnis wie der erfolgreiche Hatha Yogi...

Da der Bhakti Yogi sofort und unverzüglich bei der Höchsten Persönlichkeit Gottes Schutz sucht, ist seine Position immer sicher.

In der Bhagavad-gita bestätigt Sri Krishna diese Tatsache:

yoginam api sarvesam
mad-gatenantar-atmana
sraddhavan bhajate yo mam
sa me yuktatamo matah

"Und von allen yogis ist derjenige, der großen Glauben besitzt und immer in Mir weilt, immer an Mich denkt und Mir transzendentalen liebevollen Dienst darbringt, am engsten mit mir in Yoga vereint, und er ist der höchste von allen. Das ist meine Meinung." (Bhagavad-gita, 6.47)

Ob Hatha Yoga, Karma Yoga oder Bhakti Yoga: Die Bhagavad-gita ist das ABC des gesamten Yoga-Vorgangs. Ohne dieses Buch ist es nicht möglich, die Wissenschaft des Yoga tatsächlich zu verstehen...