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Vegetarismus ist gelebte Ethik...

Kavaca Horoskop

In allen zivilisierten Kulturen dieser Erde war und ist Vegetarismus seit Jahrtausenden ein zentrales Thema, denn letztendlich ist Vegetarismus ja nicht nur eine Frage der Gesundheit oder des Umweltschutzes, sondern vor allem auch eine Frage der Ethik...

"Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Phytagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erste Mal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit den Teilen toter, verwesender Körper zu zieren; Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien, sich bewegt und gelebt haben... wenn ihr nun behaupten wollt, dass die Natur selbst solche Nahrung für euch vorgesehen hat, dann tötet selbst, was ihr zu essen gedenkt - jedoch mit euren naturgegebenen Mitteln, und nicht mit Hilfe von Schlachtmesser, Keule oder Beil." (Plutarch, römischer Philosoph)

Nun - würde der Mensch ernsthaft vor diese Entscheidung gestellt, so würde man in den zivilisierten Ländern vermutlich Vegetarismus als einzige Art der Ernährung vorfinden. Der Mensch stünde damit in guter Gesellschaft mit Philosophen und Denkern aller Zeiten, die das Töten von Tieren seit jeher für des Menschen Geist unwürdig hielten und deshalb Vegetarismus lebten und empfahlen.

Pythagoras

Buddha

Rainer Maria Rilke

Sokrates

Jean-Jaques Rousseau

Franz Kafka

Platon

Wilhelm Busch

Albert Einstein

Ovid

Thomas A. Edison

Albert Schweizer

Epikur

Ralph Waldo Emerson

Mahatma Gandhi

Seneca

Henry D. Thoreau

Richard Wagner

Plutarch

George Bernhard Shaw

Nina Hagen

Diese sind nur einige wenige der bekanntesten ethisch motivierten Vegetarier, die auch dem tierischen Leben Respekt zukommen ließen (und lassen).

Sie waren sich bewusst, dass Fleischessen eine Gewaltanwendung mit sich bringt, die unverantwortlich ist.

Du hast die Macht über Glück und Elend so vieler Lebewesen. Mit Vegetarismus kannst du einen wesentlichen Beitrag leisten, um deine Umwelt mitfühlender und respektvoller zu gestalten.

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Unwissenheit und Uninformiertheit als Hauptargumente gegen Vegetarismus

Viele Menschen würden sich ohne jeden Zweifel sogleich dem Vegetarismus zuwenden bzw. Vegetarier werden, wenn sie einmal ein Schlachthaus besuchten oder wenn sie die Tiere, die sie essen wollen, selbst töten müssten.

Es ist nicht in Ordnung, gedungene Mörder die Tötungsarbeit verrichten zu lassen und dann zu behaupten: "Ich habe nicht getötet, das Fleisch war ja schon da." Wie überall am Markt herrscht auch beim Fleischhandel das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Diese heuchlerische Haltung bildet direkt den primären Grund für die Nachfrage nach Fleisch.

Auch das Tier ist ein fühlendes, empfindungsfähiges Wesen, das sehr wohl in der Lage ist, sowohl Angst, Schmerz und Leid wie auch Freude und Zuneigung zu erfahren. Jedem, der dies bezweifelt, sei empfohlen, einmal einem Schlachthof einen Besuch abzustatten und sich mit eigenen Augen davon zu überzeugen, wie ähnlich das körperliche und seelische Leid des Tieres dem unsrigen ist.

Genauso wie für den Menschen ist auch für das Tier das Ermordetwerden eine Erfahrung von Panik und Schrecken. Bei vielen Menschen herrscht heute die Meinung, Tiere würden auf "humane" Weise geschlachtet. In Wirklichkeit jedoch machen die kommerziellen Schlachthäuser jeder Höllenvision Konkurrenz. Vor Todesangst brüllende und schreiende Tiere werden durch Stromschläge, Bolzenschusswaffen und Hammerschläge "betäubt", mit Haken an den Hinterbeinen in die Luft gezogen und auf vollautomatischen Fließbändern durch "Fabriken des Todes" befördert. Oft wird ihnen die Kehle bei lebendigem Leib durchtrennt und ihr Fleisch schon verarbeitet, während sie noch zu Tode bluten (diese rationelle Methode spart Zeit und erhöht die Gewinne).

Auf diese "humane" Weise werden weltweit jährlich 2 Milliarden Rinder, Schweine, Schafe usw. und über 20 Milliarden Hühner, Truthähne, Enten usw. vom Leben in den Tode befördert. Die Zahl der jährlich getöteten Fische geht in die Milliarden und Abermilliarden.


Fleischessen als soziale Konditionierung

Schon von frühester Kindheit an wird dem Menschen der Fleischgenuss direkt aufgezwungen, bis er es letztlich als völlig normal, ja sogar als natürlich empfindet, es zu verzehren. Jedes Organ, jede Zelle unseres Organismus hat sich auf den Fleischkonsum eingestellt, und so erscheint es unserem Verstand unvorstellbar, auf einmal von diesem "Genuss", dieser Stimulierung des Gaumens, Abstand zu nehmen.

Aber wie kann uns der "Reiz der Zunge" eine solch unnatürliche, ungesunde und moralisch nicht vertretbare Ernährungsweise aufzwingen - eine Ernährungsweise, die "Angst und Schrecken auf alle Tiere der Erde, auf alle Vögel des Himmels und auf alle Fische des Meeres" legt? (Gen.9.2)

Würde man Kindern den Zusammenhang zwischen den friedlich auf der Weide grasenden Kühen, Schafen und Ziegen und dem Fleischklumpen auf ihrem Teller offen und unumwunden darlegen, gäbe es mit Sicherheit nur vereinzelt Fleischesser.

"Du sollst nicht töten" - dies ist nicht nur eines der Zehn Gebote, sondern auch eines der fundamentalsten Prinzipien der Ethik und der Menschlichkeit in einer zivilisierten menschlichen Gesellschaft.

Wodurch unterscheiden wir uns von einem Tier? Wir müssen uns stets vor Augen halten, dass wir uns durch die Fähigkeit, unterscheiden zu können, von den primitiven tierischen Lebensformen abheben. Aufgrund unserer höheren Intelligenz, unseres Unterscheidungsvermögens, sind wir in der Lage, richtig und falsch, gesund und ungesund, gut und schlecht auseinander zuhalten und dementsprechend zu handeln, wohingegen die Handlungen der Tiere von ihrem naturgegebenen Instinkt gelenkt werden.

Die menschliche Lebensform jedoch bietet die Möglichkeit, die höheren Ursachen der Natur, ihrer Gesetze und des eigenen Daseins zu erforschen und seine Beziehung zur Außenwelt und zu anderen Lebewesen zu verstehen.

Tatsächlich zeigt die praktische Erfahrung, dass ein Mensch, der zum Verständnis dieser höheren Gesetzmäßigkeiten gelangt ist, viel eher die erforderliche Kraft aufbringt, um genau auf jene Tätigkeiten und Angewohnheiten zu verzichten, die letztlich ihm und der Welt, in der er lebt, nur Schaden zufügen.


Gefühllosigkeit und Menschlichkeit passen nicht zusammen...

Sollte uns zivilisierten Menschen nicht der Appetit vergehen, wenn wir unser Steak auf den Tisch bekommen, das mit künstlichen Wachstumsförderern, Hormonen, Antibiotika und Beruhigungsmitteln gewürzt ist, bei Kaviar, der dem weiblichen Stör durch einen Schnitt gewaltsam aus dem Bauch entnommen wurde, bei Gänseleber von brutal gemästeten, künstlich verfetteten Gänsen, bei lebendig gekochten Krebsen? Oder beim Essen von Fleisch, das von durch Hammer- und Stromschläge erschlagenen Kühen und Schweinen stammt?

Wenn Mitmenschen - wo auch immer das sein mag - gefoltert und getötet werden, finden wir das verabscheuenswert und unser ethisches Empfinden fühlt sich gestört. Nichtsdestoweniger finden es selbst die Führer der großen religiösen Organisationen völlig normal, dass Milliarden von tierischen Geschöpfen auf brutalste Weise gequält und abgeschlachtet werden - nur damit wir unsere "Gaumenfreude" oder unseren falschverstandenen Forschungsdrang befriedigen können, während sie selbst als "heilige Repräsentanten Gottes" betrachtet werden wollen.

Aber kann man sich wirklich als "Repräsentant Gottes" oder als "religiös" bezeichnen, wenn man dem Schöpfer der Welt - dem Inbegriff aller Weisheit - ein Moralverhalten unterstellt, das selbst dem groben menschlichen Rechtsempfinden widerspricht? Wäre es nicht intelligenter anzunehmen, dass Er, der nur das Beste für Seine Schöpfung will, dem Menschen die gewaltfreie und gesunde vegetarische Nahrung empfiehlt - vor allem, wo er sich doch über die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und moralischen Folgen der Ernährung mit Fleisch bewusst ist?

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass es schon seit jeher Stimmen gegeben hat (die heute immer lauter werden), die von einem "Verrat der Kirche an den Tieren" sprechen.

"Was erwarten wir von einer Religion, wenn wir das Mitleid mit den Tieren von vornherein ausschließen?" fragte bereits vor über hundert Jahren der Komponist und Vegetarier Richard Wagner (1813-1883), und Magnus Schwantje, der 1902 den Begriff "Ehrfurcht vor dem Leben" prägte, sagte: "Auch wenn wir gar nicht hoffen können, dass alle Menschen zum Vegetarismus übergehen werden, hätte niemand das Recht, Fleisch zu essen. Ein Unrecht bleibt auch dann Unrecht, wenn alle es verüben."

So hat es durch alle Zeiten der Menschheitsgeschichte hindurch Stimmen gegeben, die eindringlich auf die Notwendigkeit des Verzichts auf Fleisch zugunsten einer natürlichen vegetarischen Ernährungsweise hinwiesen.