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Vedischer Vegetarismus: Kochkunst in Vollendung...

Kavaca Horoskop

"Vegetarismus ist trocken und langweilig - immer nur Müsli, Joghurt und Salat!" Dies ist wohl der häufigste Einwand gegen eine vegetarische Ernährungsweise. Viele Menschen wenden sich zwar zunächst dem Vegetarismus zu, verfallen dann aber aus einem Mangel an Überzeugung und Geschmack wieder ihren alten Essgewohnheiten.

Wie viel mehr Menschen würden es jedoch in Erwägung ziehen, das Fleischessen aufzugeben, würden sie nur eine alternative Kost kennen, die nicht nur besser schmeckt, sondern wissenschaftlich gesehen sogar gesünder ist...

Eine überzeugende kulinarische Alternative mit tausenderlei verschiedenen Möglichkeiten bietet die Tradition der vedisch-vegetarischen Kochkunst.

Während vor Tausenden von Jahren in unseren Breitengraden noch primitivste Lebensumstände herrschten, gedieh im Osten unserer Welt bereits eine ausgedehnte und blühende Hochkultur, über die uns die überlieferten Sanskrit-Schriften jener Zeit informieren:

Die vedische Zivilisation!

... eine Kultur, die in allen Bereichen menschlichen Strebens die Vollkommenheit ermöglichte. In der Tat durchdringt die vedische Kultur jeden Aspekt des Lebens - nicht nur Wissenschaft, Kunst, Musik, Literatur, Medizin und Architektur, sondern auch die Kochkunst und das Essen.

Die unbegrenzte Vielfalt der vedisch-vegetarischen Küche ist seit Jahrtausenden unübertroffen auf der ganzen Welt. Ihre Schöpfungen sind einzigartig, wohlschmeckend, gesund und natürlich. Die überlieferten vedischen Rezepte zeigen, wie man innerhalb kürzester Zeit einfaches Gemüse in köstliche Delikatessen verwandeln kann, ohne den Nährwert zu beeinträchtigen. Das Geheimnis liegt in dem Wissen, welche Gewürze zu welchem Gemüse passen und wie man sie zusammen kocht. Diese vedische Kunst des Würzens bringt eine ungeahnte Vielfalt in den vegetarischen Speiseplan.

So schreibt etwa die deutsche Schauspielerin Christiane Rücker im Vorwort eines vedisch-vegetarischen Kochbuches...

"Erstaunlicherweise hält sich in unseren Breitengraden noch immer hartnäckig die Vorstellung, Vegetarier müssten sich von Brot mit Erdnussbutter, Gurken, Quark und Karotten ernähren. Deshalb seien sie auch alle grau-blass mit zerknittertem Gesichtsausdruck, blutarm, schwächlich und mager. Denn woher soll man bei fleischloser Kost die lebensnotwendigen Proteine bekommen? Und Essen soll doch schließlich auch Spaß machen.

Heute kann ich über solche Einwände nur lachen, wenn ich an all die köstlichen Sabjis (Gemüsegerichte) mit fritiertem Frischkäse, die verschieden gefüllten Samosas (gefüllte Gemüsetaschen), die exotisch gewürzten Pakoras (Gemüsekrapfen) und endlose Variationen von Milchsüßigkeiten wie Sandesh, Rasagulas usw. denke.

Keine Angst, all diese verlockenden Dinge werden Ihnen sehr bald vertraut sein, ebenso wie die Kunst, eine nährwertlich ausgewogene Mahlzeit zu servieren, deren Schmackhaftigkeit Sie Fleisch schlichtweg vergessen lässt."

Viele Menschen sind davon überzeugt, dass eine vegetarische Ernährungsweise alle Weltprobleme lösen könnte. Dies ist jedoch nur zum Teil richtig. Schließlich sind auch Nashörner und Affen Vegetarier, und auch ein Vegetarier könnte des Tötens beschuldigt werden.

Dieser Einwand ist in der Tat berechtigt, denn obwohl reife Früchte, Nüsse, Getreide und viele Gemüsearten bei der Ernte nicht getötet werden, kommt es bisweilen doch vor, dass auch Vegetarier einer Pflanzen das Leben nehmen müssen.

Die Frage lautet also nicht, wie man das Töten gänzlich vermeiden kann - was unmöglich ist, da im Kampf ums Überleben ein Lebewesen dem anderen als Nahrung dient - sondern wie man das Leid, das man anderen Lebewesen zufügt, auf ein Mindestmaß beschränken und gleichzeitig die Nahrungsbedürfnisse des Körpers zufrieden stellen kann.

Gewiss ist jede Form des Tötens sündhaft, auch wenn es sich um das Leben einer Pflanze handelt. Aber die Höchste Persönlichkeit Gottes Sri Krishna, der höchste Kontrollierende und der samengebende Vater aller Lebewesen, offenbart in der Bhagavad-gita, dem Kronjuwel aller vedischen Schriften, dass Er den Menschen, der Ihm seine ausschließlich vegetarische Nahrung mit Liebe und Hingabe als Opfer darbringt, von dieser Sünde befreit. (Der Name Krishna bezeichnet laut den Veden den allumfassenden und allgegenwärtigen Aspekt der unbegrenzten Persönlichkeit Gottes).

Aus diesem Grund war es in der vedischen Kultur - wie in allen zivilisierten Kulturen der Menschheitsgeschichte - üblich, dass die Menschen Ihr Essen zuerst Gott opferten, bevor sie es selbst zu sich nahmen. Solche zu Krishna geopferte Nahrung wird traditionsgemäß "Krishna-Prasadam" genannt, d. h. "die Gnade des Herrn". Sie verhilft dem Vegetarier nicht nur zu physischer und mentaler Gesundheit, sondern auch zu einer höheren spirituellen Erkenntnis seiner wahren Existenz.

Wer daran interessiert ist, dieses ewige Geheimnis des Prasadam kennenzulernen, kann es ganz einfach selber ausprobieren:

Um die vegetarischen Nahrungsmittel (kein Fleisch, Fisch oder Eier) zu opfern, nimm einen Teller und gib eine Portion von jedem Gericht, das du zubereitet hast, darauf (vermeide es, die Gerichte vor der Opferung zu kosten). Du kannst dem Herrn auch Früchte und frisches Wasser opfern, denn Sri Krishna sagt in der Bhagavad-gita:

"Wenn jemand Mir mit Liebe und Hingabe ein Blatt, eine Blume, eine Frucht oder etwas Wasser opfert, so werde Ich es annehmen". (Bg 9.26)

Dann sprich einfach den Maha-Mantra (den "großen Mantra"):

Hare Krishna, Hare Krishna
Krishna Krishna, Hare Hare
Hare Rama, Hare Rama
Rama Rama Hare Hare

Wiederhole den Maha-Mantra dreimal. Lass die Opferung für einige Minuten stehen und transferiere das Prasadam anschließend auf einen Servierteller. Nachdem Krishnas Teller abgewaschen worden ist, kannst du das Prasadam austeilen.

Was sonst gewöhnliche vegetarische Nahrung gewesen wäre, wurde nun zu Yoga, zu einem zeitlosen, liebevollen Austausch mit dem Höchsten Herrn: zu Prasadam, der höchsten Vollkommenheit der vegetarischen Lebensweise.

Dem Menschen ist es aufgrund seiner höheren Intelligenz möglich, bei der Wahl der Nahrung höhere, spirituelle Prinzipien zu berücksichtigen. Auch macht uns dieser sehr einfache Vorgang des Opferns auf eine grundlegende Lehre der vedischen Kultur aufmerksam:

"Alles kommt von Gott, und alles sollte Ihm wiederum zu Seiner Freude dargebracht werden".

Erfahre die ungeahnte Dimension von Prasadam - vegetarische Nahrung, voll mit der spirituellen Kraft Krishnas, des Ursprungs aller Dinge...

Wie kannst du den täglichen Vorgang des Essens zur Perfektion des Yoga umfunktionieren? Welche Köstlichkeiten kannst du zubereiten, um sie Gott, Krishna, darzubringen? Hier erfährst du mehr...


Yoga und Vegetarismus - ewige Prinzipien jenseits weltlicher Konfession und Kultur...

Aus vedischer Sicht also ist Vegetarismus nur ein Teilaspekt von Bedeutsamerem; er ist die natürliche Lebensweise derjenigen, die das Beste aus ihrem Leben machen wollen. Es kommt also nicht von ungefähr, dass Tausende von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten bei ihrer Suche nach der Wahrheit Vegetarier geworden sind.

Natürlich kann man nicht erwarten, dass alle Leser dieser Seiten nun zum vedischen Kochstil oder zur vedischen Lebensweise überwechseln. Dennoch ist das Prinzip, seine vegetarische Nahrung Gott zu opfern, universal - jenseits weltlicher Bezeichnungen, Religionen und Kulturen.

Eine Reformation dieses wohl universalsten menschlichen Rituals, des Essens, würde die Menschheit ohne Zweifel vor dem sicheren Untergang bewahren, an dem menschliche Profitgier und Wahnsinn ohne Unterlass mit enormer Geschwindigkeit zur Zufriedenheit ihrer fleischessenden Kunden in den Supermärkten, Imbissstuben und Fastfood-Restaurants in aller Welt arbeiten.

Während sich die Menschen mehr denn je vor einem Krieg oder einer Umweltkatastrophe fürchten, lassen sie es gleichzeitig zu, ja fordern es sogar, dass um ihrer Gaumenfreude willen jeden Tag in Schlachthöfen auf der ganzen Welt mindestens ebenso grauenvolle Massaker an Tieren durchgeführt werden wie jene, vor denen sie sich selbst so sehr fürchten - und dies, weil Vegetarismus und vegetarische Ernährung angeblich trocken und langweilig sein sollen.

Aber nicht der vedische Vegetarismus!

Die Vielfalt von...

  • saftigen und schmackhaften Gemüsegerichten
  • die farbenfrohen Reiszubereitungen mit Gewürzen, Kräutern, Nüssen, Rosinen, fritierten Käsewürfeln oder Gemüse
  • die knackigen Snacks
  • die süßen und scharfen Chutneys
  • die pikanten Saucen und Salate
  • die proteinreichen Dal-Suppen
  • und schließlich die unzähligen Variationen von Zubereitungen aus Milchprodukten

... verführen nicht nur Augen und Nase - vor allem die Zunge wird in vollstem Ausmaß zufriedengestellt.

Und wenn diese vegetarischen Köstlichkeiten auch noch in Prasadam umgewandelt werden, dann sind sie nicht nur gesunde Nahrung für unseren physischen Körper, sondern als authentischer Yoga-Vorgang auch in höchstem Maße unserem spirituellen Fortschritt förderlich!

Aber aus welchem Grund auch immer wir uns dem Vegetarismus zuwenden - ob wir nun vollkommene Spiritualisten werden oder einfach nur unsere Essgewohnheiten ändern wollen - wir werden durch diese natürliche vegetarische Ernährungsweise gesünder und glücklicher werden und das Leid um uns - wenn auch nicht völlig verhindern - so zumindest wesentlich vermindern können.