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Für richtigen Yoga ist es sehr wichtig, dass der Geist nicht aufgewühlt ist...

Kavaca Horoskop

yatha dipo nivata-stho
nengate sopama smrta
yogino yata-cittasya
yunjato yogam atmanah

"So wie ein Licht an einem windstillen Ort nicht flackert, bleibt auch der Transzendentalist, dessen Geist beherrscht ist, in seiner Meditation über das transzendente Selbst immer ausgeglichen." (Bg. 6.19)

Wenn sich eine Kerze an einem windstillen Ort befindet, ist ihre Flamme ruhig und flackert nicht. Der Geist ist wie die Flamme leicht beeinflussbar und reagiert schon auf den leisesten Hauch von materiellen Wünschen. Eine geringe Beeinflussung des Geistes kann bereits das gesamte Bewusstsein verändern. In Indien war es deshalb Tradition, dass ein ernsthafter Yogi als brahmacari im Zölibat lebte, um sich ungestört dem Vorgang des Yoga widmen zu können.

Es gibt zwei Arten von brahmacaris: der eine lebt vollständig im Zölibat, und der andere ist ein grhastha-brahmacari, das heißt, er ist verheiratet, er verkehrt mit keiner anderen Frau, und auch der Umgang mit seiner eigenen Frau ist genau geregelt. Durch Zölibat beziehungsweise eingeschränktes Geschlechtsleben kann eine Agitiertheit des Geistes vermieden werden. Und doch kann es sein, dass selbst der Geist eines Menschen, der das Gelübde des vollständigen Zölibats auf sich genommen hat, immer noch von sexuellen Wünschen erregt wird; daher ist es in Indien denjenigen, die den traditionellen Yoga unter den strikten Gelübden des Zölibats ausüben, nicht einmal erlaubt, mit der eigenen Mutter, Schwester oder Tochter allein zusammenzusein. Der Geist ist so launenhaft und ungestüm, dass schon die geringste Erregung verheerende Folgen haben kann.


Wahres Glück durch die Beherrschung des Geistes...

Der Yogi sollte seinen Geist so schulen, dass er in der Lage ist, ihn sogleich zurückzuholen, wenn er von der Meditation über Vishnu abschweift. Dies erfordert große Übung. Der Yogi muss erkannt haben, dass das wahre Glück in der Freude zu finden ist, die man durch die transzendentalen Sinne erfährt, und nicht in dem Genuss, den die materiellen Sinne bieten. Man muss weder die Sinne noch die Wünsche negieren, denn es gibt beides - Wünsche und Sinnengenuss - auch in der spirituellen Sphäre. Wahres Glück ist transzendental zu materiellen, sinnlichen Erfahrungen. Wer davon nicht überzeugt ist, wird bestimmt wieder materiellen Einflüssen unterliegen und zu Fall kommen. Man muss sich deshalb bewusst sein, dass das Glück, das man sich von materieller Sinnenbefriedigung erhofft, nicht wirkliches Glück ist.

Die echten Yogis erfahren wahren Genuss. Doch worin besteht dieser Genuss? Ramante yogino 'nante: Ihr Genuss ist unbegrenzt, und dieser unbegrenzte Genuss ist wahres Glück, und solches Glück ist spirituell, nicht materiell. Das ist die eigentliche Bedeutung des Wortes rama, wie es im Mantra hare rama vorkommt. Rama bezieht sich auf den Genuss, den man durch spirituelles Leben erfährt. Das spirituelle Leben ist voller Freude, und Krishna ist voller Freude. Es geht nicht darum, die Freude zu verneinen, sondern sie auf richtige Weise zu erfahren.