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Für Erfolg im Yoga, braucht man die richtige Gemeinschaft...

Kavaca Horoskop

Wer sich durch Yoga um Selbstverwirklichung bemüht, bemüht sich um etwas Beständiges (sat).

Es ist deshalb nur natürlich, dass ein intelligenter Mensch die Gemeinschaft derer sucht, die auf einem der Yoga-Pfade nach Selbstverwirklichung streben. Solche sadhus (selbstverwirklichte Seelen) werden in der Lage sein, uns vom Verlangen nach weltlicher Gemeinschaft zu befreien. Dies ist der große Vorteil guter Gemeinschaft.

Krishna beispielsweise sprach die Bhagavad-gita zu Arjuna, um seine Anhaftung an materielle Zuneigung zu durchtrennen. Weil Arjuna an äußerlichen Bindungen hing, die ihn an der Erfüllung seiner Pflicht hinderten, durchtrennte Krishna diese Bindungen.

Um etwas zu durchtrennen, braucht man ein scharfes Messer, und um den Geist von seinen Anhaftungen zu befreien, sind oft scharfe Worte erforderlich. Der sadhu, der Lehrer, zeigt kein Mitleid, wenn es darum geht, den Geist des Schülers mit Hilfe scharfer Worte von seinen materiellen Anhaftungen zu trennen; denn dadurch, dass er kompromisslos die Wahrheit spricht, gelingt es ihm, die Fesseln des Schülers zu durchschneiden, sodass sich dieser dem Vorgang des Yoga widmen kann.

Zu Beginn der Bhagavad-gita beispielsweise richtet Krishna scharfe Worte an Arjuna, indem Er ihm sagt, er sei ein großer Dummkopf, obwohl er wie ein Gelehrter zu sprechen scheine. Wenn wir tatsächlich Loslösung von der materiellen Welt wünschen, müssen wir bereit sein, vom spirituellen Meister solch schneidende Worte entgegenzunehmen. Kompromisse und Schmeicheleien zeigen keine Wirkung, wo ein schärferer Ton vonnöten ist.

An vielen Stellen der Bhagavad-gita wird die materielle Lebensauffassung verurteilt. Wer denkt, das Land seiner Geburt sei verehrungswürdig, oder wer heilige Orte besucht, ohne den dort lebenden sadhus Beachtung zu schenken, wird mit einem Esel verglichen.

Wir müssen unseren Geist fixieren...

Genauso wie ein Feind einem immer Schaden zufügen will, wird auch der ungeschulte Geist einen immer tiefer in die materielle Verstrickung hineinziehen. Die bedingten Seelen kämpfen hart mit dem Geist und den anderen Sinnen; da aber der Geist die Sinne lenkt, ist es von höchster Wichtigkeit, den Geist durch Yoga zum Freund zu machen.

jitatmanah prasantasya
paramatma samahitah
sitosna-sukha-duhkhesu
tatha-manapamanayoh

"Wer den Geist bezwungen hat, hat die Überseele bereits erreicht, denn er hat Ausgeglichenheit erlangt. Für einen solchen Menschen sind Glück und Leid, Hitze und Kälte, Ehre und Schmach alle das gleiche." (Bg. 6.7)

Nur wenn wir den Geist durch den Vorgang des Yoga schulen, können wir tatsächlich Ausgeglichenheit erlangen; denn sonst wird uns der Geist immer zu unbeständigen Dingen ziehen, genau wie ein Pferd, das außer Kontrolle geraten ist, eine Kutsche auf gefährliche Abwege lenkt. Obwohl wir unvergänglich und ewig sind, haben wir irgendwie Zuneigung zu vergänglichen Dingen entwickelt. Aber der Geist kann leicht umgeschult werden, wenn man ihn einfach auf Krishna richtet.

So wie eine Festung uneinnehmbar ist, solange sie von einem mächtigen General verteidigt wird, können keine Feinde in die Festung unseres Geistes eindringen, wenn Krishna in ihr weilt. Weltliche Bildung, weltlicher Reichtum und weltliche Macht werden uns nicht helfen, den Geist zu beherrschen.

Im Gebet eines großen Gottgeweihten heißt es: "Wann werde ich fähig sein, ununterbrochen an Dich zu denken? Mein Geist schweift ständig ab; doch sobald ich ihn auf Deine Lotosfüße richte, o Krishna, wird er klar."

Wenn der Geist klar ist, wird es möglich, über die Überseele zu meditieren, die im Herzen eines jeden Lebewesens neben der individuellen Seele weilt. Das Yoga-System besteht darin, den Geist zu konzentrieren und ihn auf den paramatma, die Überseele im Herzen, zu richten.

Der oben zitierte Vers der Bhagavad-gita erklärt, dass jemand, der den Geist bezwungen und alles Verlangen nach unbeständigen Dingen überwunden hat, sich in die Meditation über den paramatma vertiefen kann, um so von aller Dualität und von falscher Identifikation frei zu werden.