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Der Vorgang des Yoga, wie er in der Bhagavad-gita beschrieben wird...

Kavaca Horoskop

Im allgemeinen herrscht die Vorstellung, zumindest im Westen, Yoga bedeute Meditation über das Nichts. Die vedischen Schriften hingegen empfehlen nirgendwo Meditation über das Nichts; vielmehr erklären sie, dass Yoga Meditation über Vishnu bedeutet, was auch von der Bhagavad-gita bestätigt wird...

In vielen Yoga-Zentren versammeln sich Leute, um im Lotossitz, mit hohem Kreuz und geschlossenen Augen zu "meditieren" - gewöhnlich aber nicken dabei fünfzig Prozent von ihnen ein. Denn wenn man die Augen schließt, ohne über einen konkreten Inhalt zu meditieren, schläft man ein, und das empfiehlt Krishna in der Bhagavad-gita natürlich nicht.

Man muß mit geradem Rücken dasitzen, und die Augen dürfen nur halb geschlossen sein, so dass man sich auf die Nasenspitze konzentrieren kann; wenn man nicht allen Unterweisungen genau folgt, wird Schlaf die Folge sein und sonst nichts. Manchmal kommt es freilich vor, dass jemand sogar während des Schlafens meditiert, aber dies ist nicht der empfohlene Yoga-Vorgang. Um wach zu bleiben, empfiehlt Krishna deshalb, den Blick immer auf die Nasenspitze gerichtet zu halten.

Des weiteren muß man immer ausgeglichen sein. Wenn der Geist aufgewühlt ist oder viele Dinge um uns herum geschehen, wird es nicht möglich sein, sich zu konzentrieren. In der Yoga Meditation muß man auch frei von Angst sein, denn wenn man sich dem spirituellen Leben zuwendet, sollte es keine Ursachen für Angst mehr geben.

Darüber hinaus muß man auch brahmacari sein, das heißt völlig frei von jeglicher geschlechtlicher Betätigung. Man kann nicht meditieren und gleichzeitig von sinnlichen Wünschen beeinflusst sein. Erst wenn keine solchen Wünsche mehr da sind und man das System vorschriftsgemäß befolgt, wird man in der Lage sein, den Geist zu beherrschen.

Nachdem man alle für die Meditation erforderlichen Bedingungen erfüllt hat, muß man seine Gedanken auf Krishna oder Vishnu richten - und nicht auf das Nichts. Deshalb weist Krishna darauf hin, dass jemand, der sich tatsächlich in die Yoga Meditation versenkt, "immer an Mich denkt".

Die schnelle und wirksame Alternative für die heutige Zeit...

Ein Yogi muß offensichtlich viele Schwierigkeiten überwinden, um den Atma (Körper, Geist und Seele) zu läutern. Es ist jedoch eine Tatsache, dass dasselbe Ziel im gegenwärtigen Zeitalter auf die wirksamste Weise erreicht werden kann, wenn man einfach die heiligen Namen des Herrn chantet:

Hare Krishna, Hare Krishna, Krishna Krishna, Hare Hare
Hare Rama, Hare Rama, Rama Rama, Hare Hare.

Dies ist möglich, weil die transzendentale Klangschwingung des Hare-Krishna-mantra nicht von Krishna verschieden ist. Wenn wir Seinen Namen mit Hingabe chanten, wird Krishna mit uns sein. Wie können wir dann noch unrein bleiben? Wer daher ins Krishna-Bewusstsein vertieft ist, Krishnas Namen chantet und Krishna immer dient, erhält die Ergebnisse der höchsten Form des Yoga, ohne jedoch all die Schwierigkeiten des Meditationsvorgangs auf sich nehmen zu müssen. Das ist die Schönheit des Krishna-Bewusstseins.

Beim Yoga ist es erforderlich, alle seine Sinne zu beherrschen; und wenn man dies geschafft hat, muß man seinen Geist so ausrichten, dass er immer an Vishnu denkt. Nachdem man auf diese Weise das materielle Leben hinter sich gelassen hat findet man Frieden.

jitatmanah prasantasya
paramatma samahitah

"Für jemanden, der den Geist bezwungen hat, ist die Überseele bereits erreicht, denn er hat Ausgeglichenheit erlangt." (Bg. 6.7)

Die materielle Welt wird mit einem großen Waldbrand verglichen. Wie im Wald manchmal ein Feuer von selbst ausbricht, so tobt in der materiellen Welt immer eine Feuersbrunst, und es brechen Brände aus, obwohl wir versuchen, in Frieden zu leben. Nirgendwo in der materiellen Welt ist es möglich, in Frieden zu leben; doch wer sich auf der transzendentalen Ebene befindet - sei es durch das Meditationssystem des Yoga, durch die empirisch-philosophische Methode oder durch Bhakti-yoga -, kann Frieden finden. Wenngleich alle Formen des Yoga das Ziel haben, den Menschen zum transzendentalen Leben zu führen, erweist sich im gegenwärtigen Zeitalter der Vorgang des Chantens als besonders wirksam.

Man kann für mehrere Stunden an einem Kirtana teilnehmen, ohne zu ermüden, aber es ist sehr schwierig, auch nur für wenige Minuten völlig regungslos in der Lotosstellung dazusitzen. Wenn man jedoch - über welchen Vorgang auch immer -, das Feuer des materiellen Lebens zu löschen vermag, erfährt man nicht nur das, was unpersönliches Nichts genannt wird; vielmehr gelangt man in das höchste Reich, wie Krishna Arjuna offenbart:

yunjann evam sadatmanam
yogi niyata-manasah
santim nirvana-paramam
mat-samstham adhigacchati

"Indem sich der mystische Transzendentalist auf diese Weise ständig darin übt, Körper, Geist und Tätigkeiten zu beherrschen, beendet er das materielle Dasein, da sein Geist reguliert ist, und erreicht das Konigreich Gottes." (Bg. 6.15)

Krishnas Reich ist nicht leer. Es gleicht einem Königshof, und "Königshof" bedeutet, dass verschiedenste Aktivitäten stattfinden. Ein erfolgreicher Yogi erreicht das Königreich Gottes, das von spiritueller Vielfalt erfüllt ist.

Die unterschiedlichen Formen des Yoga sind nichts anderes als verschiedene Vorgänge, um in dieses Reich zu gelangen. In Wirklichkeit gehören wir in dieses Reich, aber aufgrund unseres Vergessens werden wir in die materielle Welt versetzt. Genau wie ein Verrückter, der an einer Geisteskrankheit leidet, in ein Irrenhaus gebracht wird, so sind auch wir, die wir unsere spirituelle Identität vergessen haben, wie Verrückte und wurden deshalb in die materielle Welt versetzt. Die materielle Welt kann mit einer Art Irrenhaus verglichen werden; und es lässt sich nicht verheimlichen, dass hier eigentlich nichts auf sonderlich vernünftige Weise getan wird.

Unsere wirkliche Aufgabe ist es, die materielle Welt zu verlassen und in das Königreich Gottes zurückzukehren. In der Bhagavad-gita spricht Krishna über dieses Königreich und auch über Seine eigene Stellung und die der Lebewesen. Dadurch erfahren wir genau, was Gott ist und was wir sind. Die Bhagavad-gita enthält alle notwendigen Informationen, und ein vernünftiger Mensch wird sich dieses Wissen zunutze machen.