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Erfolg im Yoga durch Regulierung...

Kavaca Horoskop

Im weiteren Verlauf des Gespräches mit Arjuna über den Vorgang des Yoga erwähnt Krishna verschiedene Einzelheiten, die bei der Yoga-Meditation beachtet werden müssen. Wörtlich sagt Sri Krishna:

sucau dese pratisthapya
sthiram asanam atmanah
naty-ucchritam nati-nicam
cailajina-kusottaram

tatraikagram manah krtva
yata-cittendriya-kriyah
upavisyasane yunjyad
yogam atma-visuddhaye

"Um Yoga zu praktizieren, sollte man an einen einsamen Ort gehen, kusa-Gras auf den Boden legen und es mit einem Rehfell und einem weichen Tuch bedecken. Der Sitz sollte nicht zu hoch und nicht zu niedrig sein, und er sollte sich an einem heiligen Ort befinden. Der Yogi sollte fest darauf sitzen und sich in den Vorgang des Yoga vertiefen, um sein Herz zu läutern, indem er seinen Geist, seine Sinne und seine Tätigkeiten beherrscht und den Geist auf einen Punkt fixiert." (Bg. 6.11-12)

Im allgemeinen sitzen Yogis auf einem Tiger- oder Rehfell, damit ihre Meditation nicht von irgendwelchen Kriechtieren gestört wird, denn diese Tiere meiden solche Felle. So sehen wir, dass in Gottes Schöpfung alles einen Nutzen hat. Jeder Grashalm und jedes Kraut hat seine ganz bestimmte Aufgabe und dient irgendeinem Zweck, selbst wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Hier erfahren wir aus der Bhagavad-gita, dass Krishna auch für die Yogis eine Vorkehrung getroffen hat, damit sie nicht von Schlangen gestört werden.

Nachdem der Yogi sich in der Abgeschiedenheit auf einem geeigneten Sitzplatz niedergelassen hat, beginnt er mit der Läuterung des atma (Körper, Geist und Seele). Der Yogi sollte nicht danach trachten, mystische Kräfte zu erlangen. Obwohl Yogis zuweilen tatsächlich gewisse siddhis, mystische Kräfte, entwickeln, ist dies nicht das eigentliche Ziel des Yoga. Deshalb entfaltet ein echter Yogi diese Kräfte nicht, sondern denkt: "Da ich durch materielle Einflüsse verunreinigt bin, muss ich mich nun läutern."

Aus diesen Beschreibungen wird schnell ersichtlich, dass die Beherrschung des Geistes und des Körpers nicht einfach ist und mehr verlangt, als in ein Geschäft zu gehen, wo man sich alles Gewünschte kaufen kann. Krishna weist allerdings darauf hin, dass einem das Befolgen dieser Regeln sehr leicht fällt, wenn man Krishna-bewusst ist.

Es bleibt jedoch eine Tatsache, dass jeder in dieser Welt vom Geschlechtstrieb motiviert ist. Doch das Geschlechtsleben muss deshalb nicht verteufelt werden. Solange wir einen materiellen Körper haben, gibt es auch sexuelle Wünsche; außerdem müssen wir essen, um den Körper am Leben zu erhalten, und schlafen, um ihm Ruhe zu gönnen. Wir können diese Tätigkeiten nicht einfach verneinen, und daher geben uns die vedischen Schriften Richtlinien, wie wir Essen, Schlafen, Fortpflanzung usw. regulieren können. Wenn es tatsächlich unser Wunsch ist, im Yoga Erfolg zu haben, dürfen wir nicht zulassen, dass die ungezügelten Sinne uns zum Genuss der Sinnesobjekte verleiten; deshalb werden Richtlinien festgelegt.

Sri Krishna erklärt, dass der Geist durch Regulierung beherrscht werden kann. Lernen wir es nicht, unsere Tätigkeiten zu regulieren, wird unser Geist immer ruheloser werden. Die Tätigkeiten müssen nicht eingestellt, sondern in die richtigen Bahnen gelenkt werden, und zwar durch ständige Beschäftigung des Geistes im Krishna-Bewusstsein. Konstant in Verbindung mit Krishna tätig zu sein ist wahrer samadhi. Es stimmt nicht, dass jemand, der samadhi erreicht hat, nicht mehr isst, arbeitet, schläft oder an nichts mehr Freude findet. In Wirklichkeit bedeutet samadhi die Ausführung regulierter Tätigkeiten, während man völlig in Gedanken an Krishna versunken ist.

asamyatatmana yogo
dusprapa iti me matih
vasyatmana tu yatata
sakyo 'vaptum upayatah

"Für einen Menschen mit ungezügeltem Geist", fährt Krishna fort, "ist Selbstverwirklichung ein schwieriges Unterfangen." (Bg. 6.36)

Jeder weiß, dass es sehr gefährlich ist, auf einem ungezügelten Pferd zu reiten. Es kann unverhofft in irgendeine Richtung ausbrechen, so dass dem Reiter höchstwahrscheinlich etwas zustoßen wird. Wenn der Geist ungezügelt ist, ist es tatsächlich sehr schwierig, dem Yoga-System zu folgen; insofern ist Krishna mit Arjuna einer Meinung. "Aber", fügt Krishna hinzu, "demjenigen, dessen Geist beherrscht ist und der sich mit geeigneten Mitteln bemüht, ist der Erfolg sicher. Das ist Meine Meinung." (Bg. 6.36) Was versteht man unter "sich mit geeigneten Mitteln bemühen"? Es bedeutet, dass man versuchen muss, den vier bereits erwähnten grundlegenden regulierenden Prinzipien zu folgen und bei allen Tätigkeiten ins Krishna-Bewusstsein vertieft zu sein.