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Meditation oder Kontemplation: Zwei Wege in dieselbe Richtung

Kavaca Horoskop

Die Bedeutung der Meditation wird in der modernen Zeit immer mehr erkannt. Von der Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit bis zu Steigerung der Vitalität und der Gesundheit reicht die Palette der Vorteile. Wer regelmäßig meditiert, ist ausgeglichener, friedlicher und kreativer.

Der Nutzen der Meditation lässt sich auch medizinisch beweisen. Neurologisch geht ein meditativer Zustand oft mit einer Änderung des Hirnwellenmusters einher.


Wie funktioniert Meditation?

Im alltäglichen Zustand ist unser Geist damit beschäftigt, zu überleben. Er tut dies, indem er - gemäß seiner Einschätzung - Positives sucht und begehrt und Negatives ablehnt und vermeidet. Das wird im Sanskrit sankalpa und vikalpa genannt. Der Geist jedes Lebewesens ist anders konditioniert, weshalb oft die Freuden des einen die Leiden des anderen sind. Jemand isst etwa gerne Oliven, ein anderer wiederum hasst sie.

Dieser Zustand des permanenten Begehrens und Fürchtens wird als Überlebenskampf bezeichnet. Im Gehirn werden Beta-Wellen nachgewiesen, die für eifrige körperliche und geistige Aktivität stehen, die im oberen Bereich aber auch Symptom von Angst und Stress sind.

Das unglaublich breite Heilspektrum der Meditation ergibt sich aus der Fokussierung nach "Innen", d.h. in das eigene Bewusstsein. Während sich unser reines Bewusstsein meist durch körperliche und mentale Handlungen ausdrückt, wird nun das Bewusstsein selbst zum Fokus der Aufmerksamkeit. Das ist auch der Grund, warum das Eintauchen in ein Buch oder ein Computerspiel nicht wirklich meditativer Natur ist. Es treten zwar Konzentration und Fokussierung auf, diese richten sich aber nicht auf das Bewusstsein selbst. Dieser Zustand ist im Gegensatz zur Meditation selektiver und ausschließender Natur. Es werden die meisten Bereiche der Realität der Konzentration auf einen winzigen Ausschnitt geopfert.

Echte Meditation hingegen schließt alles mit ein, indem sie die Konzentration auf die Quelle aller Dinge richtet, das Bewusstsein.


Es gibt keine Meditation über das Nichts oder die Leere

Obwohl oft erwähnt, gibt es keine Meditation über die Leere oder das Nichts. In der Wirklichkeit gibt es kein Nichts. Wir sprechen über das Nichts auch immer so, als würde es sich um Etwas handeln. Da alle körperliche und mentale Geschäftigkeit zum Stillstand kommt, sieht es für den Anfänger so aus, als sei er im Nichts gelandet. Dieses Nichts ist aber nur die Negation materieller Vielfalt. Meditation geht über diese Negation hinaus, indem sie das Bewusstsein als positive Realität wahrnimmt.


Meditation und Kontemplation

In diesem Stadium wird Meditation zur Kontemplation. Bewusstsein ist individuell, weshalb sich der in der Kunst der Meditation Fortgeschrittene als spirituelle Person erkennt. Wenn er weiteren Fortschritt macht, erkennt er sich als einen Teil der Gesamtheit des Bewusstseins. Auf der letzten Stufe versteht er, dass auch das gesamte Bewusstsein ein Individuum ist. Bewusstsein ist immer individuell, genauso wie Wasser immer nass oder Honig immer süß ist.

In der Vollkommenheit der Meditation erkennt sich der Meditierende als individuelles Teilchen des Ursprünglichen Individuums. Er tritt in ein Reich der Freiheit, Unabhängigkeit und Liebe ein und versteht, dass der vielbeschworene Kampf ums Überleben nicht mehr als eine selbstgewählte Illusion ist.

Im Gegensatz zur klassischen Meditation, bei der der Schüler versucht, seinen Geist zu "leeren", um eins mit "Gott" zu werden, bedeutet Kontemplation eine innere Betrachtung, etwa liebevoller Gedanken, Gefühle usw. So wird der Erkenntnis Rechnung getragen, dass eine vollkommene Stille im mentalen Bereich kaum zu erreichen, noch schwerer aufrecht zu erhalten ist.

Auf der Ebene der spirituellen Wirklichkeit bedeuten Meditation und Kontemplation dasselbe. Erstere zielt darauf ab, den Geist von materiellen Objekten zurückzuziehen und "leer" zu werden. Diese Leere ist in Wirklichkeit jedoch die positive Realität des reinen Bewusstseins. Der Vorgang der Kontemplation richtet den Geist von vornherein auf eine spirituelle Vielfalt. Durch den daraus entstehenden höheren Geschmack verliert die materielle Geisteshaltung des Kampfes ums Überleben zunehmend ihren Reiz.

Meditation und Kontemplation sind zwei Seiten einer Münze. Der Schwerpunkt der Meditation besteht in der Loslösung von materiellen Überlebensstrategien. Spirituelle Kontemplation bedeutet das Akzeptieren der positiven spirituellen Realität.

Meditation und Kontemplation werden detailliert in der Bhagavad-gita erklärt. Hier gibt es mehr Info zu diesem uralten Buch zeitloser Weisheit.

Wer Interesse am Thema Meditation und moderne Gehirnforschung hat, findet hier hochinteressante Information zu Meditationshilfen, die durch die Beeinflussung der Gehirnwellen das Erreichen tiefster Meditationszustände sehr einfach machen.

Meditation und Kontemplation sind hervorragende Möglichkeiten, seine Lebensqualität erheblich zu verbessern. Sie kosten nichts, außer etwas Zeit. Dieses Zeitopfer wird aber tausendmal wettgemacht durch die Freude, die man erfährt. Das endgültige Ziel von Meditation und Kontemplation ist die Verwirklichung der ewigen spirituellen Wirklichkeit weit jenseits des harten Kampfes ums Überleben. Diese Wirklichkeit ist ewig, voller Wissen und Glückseligkeit. Meditation und Kontemplation sind die Mittel der Wahl, um dorthin zu gelangen.


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