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Yoga als Verbindung mit Krishna...

Kavaca Horoskop

Heute hört man sehr viel über Yoga, und es wird auch von der Bhagavad-gita empfohlen. Das Yoga-System der Bhagavad-gita jedoch ist insbesondere zur Läuterung bestimmt.

Yoga hat drei Ziele...

...die Beherrschung der Sinne, die Läuterung der Handlungen und die Verbindung mit Krishna in einer gegenseitigen Beziehung.

Die Absolute Wahrheit wird in drei Stufen erkannt: als das unpersönliche Brahman, als der lokalisierte paramatma (Überseele) und letztlich als Bhagavan, die Höchste Persönlichkeit Gottes.

In Ihrem höchsten Aspekt ist die Absolute Wahrheit eine Person. Diese Höchste Person existiert jedoch gleichzeitig als alldurchdringende Überseele im Herzen aller Lebewesen und im Innern aller Atome sowie als das brahmajyoti, die Ausstrahlung spirituellen Lichts.

Als Höchste Persönlichkeit Gottes besitzt Bhagavan Sri Krishna vollkommenen Reichtum, aber gleichzeitig zeichnet Ihn auch vollkommene Entsagung aus. Wer in der materiellen Welt großen Reichtum besitzt, ist meistens nicht sehr geneigt, ihn aufzugeben. Krishna jedoch ist anders: Er kann allem entsagen und bleibt dennoch vollständig in Sich selbst.

Wenn wir die Bhagavad-gita unter der Anleitung eines echten spirituellen Meisters lesen und studieren, sollten wir nicht denken, der spirituelle Meister trage seine eigenen Meinungen vor. Es ist nicht er, der spricht, denn er ist nur ein Werkzeug; wer in Wirklichkeit spricht, ist die Höchste Persönlichkeit Gottes, die Sich in ihm wie auch außerhalb von ihm befindet.

Zu Beginn Seiner Ausführungen über das Yoga-System im Sechsten Kapitel der Bhagavad-gita sagt Sri Krishna:

anasritah karma-phalath
karyath karma karoti yah
sa sannyasi ca yogi ca
na nimgnir na cakriyah

"Wer nicht an den Früchten seiner Arbeit haftet und so handelt, wie es seine Pflicht vorschreibt, befindet sich im Lebensstand der Entsagung. Er ist der wahre Mystiker, und nicht der, der kein Feuer entzündet und keine Pflicht erfüllt." (Bg. 6.1)

Jeder arbeitet mit der Erwartung eines Ergebnisses, und deshalb könnte man sich fragen, was der Nutzen einer Arbeit ist, wenn man kein Ergebnis erwartet. Wer arbeitet, verlangt immer einen Gegenwert oder einen Lohn, doch hier weist Krishna darauf hin, dass man auch allein aus Pflichtgefühl arbeiten kann, ohne irgendwelche Ergebnisse zu erwarten. Wenn man auf diese Weise handelt, hat man die Vollkommenheit des Yoga erreicht, ist wirklich ein Sannyasi und befindet sich im Lebensstand der Entsagung.

In der vedischen Kultur gibt es vier Lebensstufen: brahmacarya, grhastha, vanaprastha und sannyasa.

Brahmacarya ist der Lebensabschnitt, in dem man als Student im spirituellen Wissen ausgebildet wird. Grhastha ist der Lebensabschnitt, in dem man als Haushälter ein Eheleben führt. Im Alter von ungefähr fünfzig Jahren kann man in den Lebensstand des vanaprastha eintreten, was bedeutet, dass man Haus und Kinder verlässt und mit seiner Frau zu heiligen Pilgerorten reist. Letztlich trennt sich der Mann auch von der Frau und bleibt allein, um sich durch den Vorgang des Yoga vollständig ins Krishna-Bewusstsein zu vertiefen. Dies wird sannyasa, die Lebensstufe der Entsagung, genannt.

Krishna weist allerdings darauf hin, dass für einen Sannyasi Entsagung nicht alles ist; er muß sich auch einer Pflicht zuwenden. Doch worin besteht die Pflicht eines Sannyasi, der dem Familienleben entsagt hat und keine materiellen Verpflichtungen mehr besitzt?

Die Pflicht des Sannyasi ist von höchster Verantwortung: sie besteht darin, für Krishna zu handeln. Dies ist die einzig wahre Pflicht aller Menschen, welcher Lebensstufe sie auch immer angehören.